:: richtigbauen.de - Informationen für Bauherren

 :: Home  :: Kontakt   :: Impressum   :: Suchen   :: zurück
Sie sind hier: Information > Datenbank Energie > Energieeinsparen

 


 

Energielabels (A+, A++, A+++):
Wege durch den Etikettendschungel


Die EU regelt die Elektrogeräte-Kennzeichnung neu. Doch damit wird der Kauf stromsparender Haushaltsgeräte nicht wirklich einfacher. Verbraucher müssen sich künftig mit Hilfe erweiterter Energie-Labels orientieren, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de

Für den Verbraucher wird der Überblick über die Energieeffizienz von Elektrogeräten schwieriger. Künftig werden verschiedene Skalen nebeneinander existieren, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Für Haushaltsgeräte, die bereits mit dem Energielabel versehen sind, werden bis zu drei zusätzliche Klassen eingeführt, nämlich A+, A++, A+++.

Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass diese Klassen den Konsumenten eher verwirren als aufklären. Schon die derzeit verwendete provisorische Skalierung mit bis zu zwei Plus nach oben macht den Käufern Probleme. Der Verbraucher nimmt die Plus-Qualifizierungen nur als sehr geringfügige Verbesserungen zum A-Standard wahr. In Wirklichkeit liegt aber zwischen A und A+ ein genauso großer Schritt in den Strom-Verbrauchswerten wie zwischen A und B, betont Immowelt.de.

So braucht eine Kühl-Gefrier-Kombination, die mit A+ ausgezeichnet ist, rund 25 Prozent weniger Strom, als eine mit der Kennzeichnung A. A++ steht bei dieser Produktgruppe sogar für eine Einsparung von etwa der Hälfte im Vergleich zur Kategorie A. Käufer von Kühl-Gefrier-Kombinationen müssen entsprechend in der Kategorie A+ nur noch mit etwa 60 Euro Energiekosten pro Jahr rechnen. Bei einem Neugerät der Energieeffizienzklasse A++ werden gerade mal gut 30 Euro verursacht. Bei anderen Gerätegruppen kann die Detail-Abstufung allerdings anders ausfallen.

Neben der höheren Auffächerung nach oben wird es aber auch noch weitere Veränderungen geben. So wird das Label auch für Produkte wie Fernseher eingeführt werden, für die es bislang noch keine Kennzeichnungspflicht gibt. Diese starten dann mit der bislang üblichen Skalierung von A bis G. Auf Text soll bei dem neuen Energie-Etikett zugunsten von Piktogrammen generell verzichtet werden, damit es EU-weit identisch zu verwenden ist. Die Farbskala bleibt den Konsumenten aber erhalten: Bei den übersichtlichen Abstufungen von dunkelgrün für die jeweils beste bis rot für die niedrigste Effizienzklasse wird es bleiben. Mitte kommenden Jahres werden diese Regelungen voraussichtlich für die Hersteller verpflichtend sein.

Pressedienst immowelt.de
vom 18.02.10

nach oben


Umfrage: Deutsche haben
Heizverhalten an gestiegene Energiekosten angepasst

* Beliebteste Maßnahme in Nordrhein-Westfalen ist Senkung der Heiztemperatur
* Überdurchschnittlich viele Berliner beheizen nur noch ein Zimmer
* Mehrheit der Bewohner Bayerns haben ihr Heizverhalten nicht angepasst

In Berlin heizen 40% nur 1 ZimmerBochum, 05. November 2009 - Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat ihr Heizverhalten an die gestiegenen Energiekosten angepasst. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage von tns Emnid im Auftrag der Deutschen Annington, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen, unter mehr als 1.000 Mietern in Deutschland.

59% der Befragten gaben demnach an, ihr Heizverhalten durch Senkung der Heiztemperatur angepasst zu haben, 44% drehen die Heizung ab, wenn niemand daheim ist. 28% der Mieter in Deutschland beheizen sogar nur noch ein Zimmer in ihrer Wohnung. 15% der Befragten reagieren auf die gestiegenen Heizkosten, indem sie ihre Wohnung weniger lüften. Nur 21% der Mieter in Deutschland haben ihr Heizverhalten nicht angepasst.

Die Auswertung nach Bundesländern ergab, dass die Mehrheit der Mieter aus Brandenburg (82%), Schleswig-Holstein (72%) und Nordrhein-Westfalen (63%) die Heiztemperatur in ihrer Wohnung gesenkt haben, während nur 46% der Bayern und 45% der Berliner die Raumtemperatur angepasst haben. [Bundesdurchschnitt: 59%.]

Das Abstellen der Heizung bei Abwesenheit ist eine weitere beliebte Spar-Maßnahme in Brandenburg (66%), Sachsen-Anhalt (56%) und Thüringen (55%). Hingegen drehen nur 32% der Berliner und 30% der Schleswig-Holsteiner die Heizung ab, wenn sie nicht daheim sind, und liegen damit unter dem Bundesdurchschnitt von 44%.

Überdurchschnittlich viele Mieter Berlins (40%) und Hamburgs (34%) beheizen nur noch ein Zimmer, jedoch nur 25% der Baden-Württemberger, Bayern und Niedersachsen bedienen sich dieser Maßnahme. Im Bundesdurchschnitt gaben dies 28% der Befragten an.

Die Mieter in Sachsen-Anhalt (22%), Sachsen (20%) sowie Rheinland-Pfalz (20%) haben sich vermehrt dazu entschlossen, aufgrund der gestiegenen Heizkosten weniger zu lüften. Jedoch nur 2% der Schleswig-Holsteiner und 9% der Hamburger haben diese Maßnahme ergriffen. [Bundesdurchschnitt: 15%]

32% der Befragten in Bayern und 28% der Befragten in Berlin gaben an, nicht auf die gestiegenen Energiekosten reagiert zu haben. Untätig waren jedoch nur 9% der Brandenburger und 11% der Schleswig-Holsteiner, die damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 21% liegen.

Deutsche Annington Immobilien Gruppe
05.11.2009
Bild: Microsoft Clipart

nach oben


Heizungspflege gewährleistet verbesserte Energieausnutzung
Kluges Heizverhalten senkt Wärmekosten

Mehr als drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs in einem Privathaushalt gehen auf das Konto von Raumheizung und Warmwassererzeugung. Da lassen sich durch klugen Umgang mit Wärmeenergie durchaus einige hundert Euro pro Heizsaison sparen, ohne dass der Wohnkomfort leidet. Beispielsweise durch eine generelle Nachtabsenkung der Heizung, durch gezieltes Stoßlüften oder durch bedarfsgerechte Anpassung der Temperatur in den einzelnen Räumen.

Der beste Energiesparer ist ein effizienter Heizkessel auf aktuellem Stand der Technik. Moderne Öl-Brennwertgeräte etwa verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Heizöl als veraltete Standardkessel. Kaum eine andere Energiesparmaßnahme ist unter Kosten-Nutzen-Aspekten so wirkungsvoll wie eine Heizungsmodernisierung. Schon nach wenigen Jahren zahlt sich die Investition wieder aus.

Aber selbst der sparsamste Heizkessel kann sein Potenzial nicht voll ausschöpfen, wenn er nicht gepflegt wird. Wie ein Auto sollte eine Heizung deshalb regelmäßig einer Jahresinspektion vom Fachhandwerker unterzogen werden, möglichst vor Beginn der Heizsaison. Denn die jährliche Kontrolle samt Reinigung von Brenner und Kessel gewährleistet eine verbesserte Energieausnutzung, geringe Emissionen und letztlich die zuverlässige Funktion der Heizanlage. Ein über längere Zeit vernachlässigter Heizkessel hingegen kann bis zu zehn Prozent mehr Energie verbrauchen als nötig.

Insbesondere den Besitzern älterer Heizungsanlagen empfiehlt sich, die jährliche Wartung mit dem DIN-genormten Heizungs-Check zu verbinden, der bundesweit vom Fachhandwerk angeboten wird. Bei diesem standardisierten Check entlarven speziell geschulte Fachleute energetische Schwachstellen im gesamten Heizsystem und zeigen wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeiten zur Verbrauchsreduzierung auf. Mitunter können schon kleinere Optimierungen zu geringfügigen Kosten die Gesamteffizienz der Heizung verbessern.

Sparpotenzial zum Nulltarif

Auch energiebewusstes Verhalten, das keinen einzigen Cent kostet, mobilisiert in einem Haushalt beachtliche Energiesparreserven. Das Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) hat einige Heizspar-Tipps zusammengestellt.

● Fenster in Dauerkippstellung treiben den Energieverbrauch enorm in die Höhe. Stattdessen die Räume zwei- bis dreimal täglich höchstens fünf Minuten lang bei weit geöffneten Fenstern durchlüften. Die Heizkörperventile währenddessen schließen, sonst schalten sie auf volle Leistung.

● Herabgelassene Rolläden und geschlossene Vorhänge verringern den Wärmeverlust durch die Fenster, gleichzeitig schützen sie vor Zugluft.

● Möbel oder schwere Vorhänge vor den Heizkörpern sowie Wäschestücke oder Handtücher, die zum Trocknen über oder vor Heizkörper gehängt werden, behindern die Wärmeausbreitung. Das gilt ebenfalls für massive Heizkörperverkleidungen.

● Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche abgeben und nicht mehr richtig warm werden, müssen sie entlüftet werden. Denn bei Luftblasen im Heizsystem kann das Wasser nicht mehr ausreichend zirkulieren.

● In wenig genutzten Räumen, bei Abwesenheit der Bewohner und während der Nachtstunden die Raumtemperatur absenken, allerdings nicht unter 14 bis 16 °C, um Feuchteschäden vorzubeugen.

● Wenn ein Heizkörper beständig gleich warm bleibt, ist dies ein Indiz für ein defektes Thermostatventil. Auch schwergängige Thermostate regulieren die Temperatur nicht mehr korrekt und sollten ausgetauscht werden.

● In Heizkörpernischen verringert eine wärmereflektierende Thermofolie übermäßige Energieverluste. Sie wird auf die Wand hinter dem Heizkörper geklebt.

● Und schließlich: Überhitzte Räume sind nicht nur ungesund, sondern erhöhen auch überproportional die Heizkosten. Als Faustregel gilt: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent.

IWO-Pressedienst Nr. 163
04.11.2008

nach oben


99 Prozent der Deutschen sparen Energie

allen voran die Generation 50 plus

Fast alle Deutschen denken inzwischen um und drosseln bewusst ihren Strom-, Öl- und Gasverbrauch. Menschen ab 50 sparen dabei am meisten. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Verbraucherumfrage von Immowelt.de, einem führenden Immobilienportal.

Nürnberg, 22. April 2008. Umwelt-Diskussion und Kostendruck zeigen Wirkung: 99 Prozent der Deutschen versuchen inzwischen bewusst, ihren Energieverbrauch sinnvoll zu senken. Die Devise dabei lautet: einfach aber effektiv. Besonders beliebt sind Stoßlüften, Duschen anstatt Baden, Verzicht auf Stand-by-Modus, Energiesparlampen und Kochen mit Deckel. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Verbraucherumfrage des Immobilienportals Immowelt.de

Auffällig dabei: Gerade Menschen über 50 zeigen außerordentliches Engagement für intelligentes Energiesparen. In dieser Altersgruppe lüften 17 Prozent mehr kurz und mit weit geöffnetem Fenster, als bei den unter 30-Jährigen (65 Prozent). Dadurch kühlen in der Heizperiode Räume und Wände nicht gänzlich aus.

Vielleicht liegt es an mangelnder Lebenserfahrung oder einfach an jugendlicher Sorglosigkeit – auch bei der Nutzung von Energiesparlampen haben die Älteren die Nase vorn: Über zwei Drittel der Best Ager sparen Strom durch Leuchtstofflampen. Bei den Jüngeren sind es zehn Prozent weniger.

Ein Blick in die Küche vermittelt ebenfalls den Eindruck jugendlicher Unbekümmertheit im Umgang mit wertvoller Energie: Nur knapp jeder zweite Twen kocht mit Deckel und verhindert so, dass wertvolle Hitze entweichen kann. Im Vergleich dazu achten bei der älteren Generation satte 18 Prozent mehr bewusst auf energieeffizientes Kochen.

Die Top-Fünf des intelligenten Energiesparens im Überblick:

1. Stoßlüften (79 Prozent)
2. Duschen anstatt Baden (74 Prozent)
3. Verzicht auf Stand-by-Betrieb (72 Prozent)
4. Energiesparlampen benutzen (66 Prozent)
5. Kochtopf mit Deckel benutzen (60 Prozent)

An der Befragung nahmen im März über 1.400 Verbraucher teil, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.


Grafik: Immowelt
Quelle: Verbraucher-Umfrage von Immowelt.de, über 1.400 Teilnehmer

Immowelt.de
24.04.2008

nach oben


Strom sparen, Geldbeutel schonen


Strom wird teurer und teurer. Da hilft nur eins: Strom sparen. Das Immobilienportal Immowelt.de hat einige Tipps zusammengetragen, wie das am besten geht.

Strom sparen und dabei trotzdem nicht auf Komfort verzichten - das ist problemlos möglich und schont angesichts der horrenden Energiepreise den Geldbeutel. Das Immobilienportal Immowelt.de hat einige Tipps und Tricks zusammengetragen, wie sich ohne viel Aufwand eine Menge Strom einsparen lässt.

Standby: Nutzlos verpulverte Energie
Geräte, die gerade nicht laufen, ganz ausschalten. Der Standby-Betrieb frisst Strom. Am besten klappt das Ausschalten mit einer schaltbaren Steckdosenleiste.

Energiesparlampen
Energiesparlampen sind zwar teurer als gewöhnliche Birnen, benötigen aber bis zu 80 Prozent weniger Energie. Außerdem sind sie haltbarer - und rechnen sich dadurch schnell.

Gerätetausch: Auf Energieeffizienzklassen achten
Kühlschrank kaputt? Dann lieber etwas mehr ausgeben und ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+ oder A++ kaufen. Der Mehrpreis amortisiert sich dank des geringen Verbrauchs nach einiger Zeit.

Weitere Tipps
Waschmaschinen nur dann anschalten, wenn sie voll beladen sind, Gemüse im Schnellkochtopf kochen, kleine Töpfe gehören auf kleine Herdplatten, Eier im Eierkocher zu garen, ist günstiger als auf der Herdplatte.

Pressedienst immowelt.de
vom 24.01.2008

nach oben


Heizenergieverbrauch wirksam senken

An kalten Tagen richtig sparen

Laut Auskunft des Initiativkreises Erdgas & Umwelt wird im Zeitraum zwischen November und März fast drei Viertel der jährlich benötigten Heizenergie verbraucht. Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt gibt Empfehlungen, wie jeder an kalten Tagen Energie einsparen kann.

Auf die drei kältesten Monate Dezember, Januar und Februar entfallen 48 Prozent der notwendigen Heizenergie eines Jahres. In diesem Vierteljahr sollten Verbraucher laut Aussage des Initiativkreises Erdgas & Umwelt besonders aufmerksam mit Wärme umgehen. Durch gekippte Fenster geht die erhitzte Luft permanent an die Umwelt verloren. Kurzes, intensives Lüften ist besser. Ebenso strahlen ungedämmte Flächen, zum Beispiel auch wärmeführende Heizungsrohre im Keller, unnötig ab. Dieser Umstand lässt sich durch Dämmung der Heizungsrohre einfach beheben. Auch werden die Räume im Winter gerne überheizt. 24 Grad sind zwar für das Badezimmer angemessen, für das Wohnzimmer sollten hingegen 20 Grad reichen, für das Schlafzimmer sogar nur 16 Grad.

Auch das Heizgerät selbst kann ein großer Verursacher hoher Energieverbräuche sein, informiert der Initiativkreis Erdgas & Umwelt. Zu viele Hauseigentümer setzen noch auf ihren über 15 Jahre alten Kessel, der weder Solarenergie noch die im Abgas enthaltene Wärme wie bei der Gas-Brennwerttechnik nutzen kann. Auch die Wartung des Heizgerätes gehört zum Pflichtprogramm eines Energiesparers. Mit verschmutzten Brenneroberflächen kann der Wirkungsgrad der Anlage sinken. Der Austausch des alten Gerätes muss aber nicht auf den nächsten Sommer verschoben werden. Auch im Winter lässt sich ein Heizkessel austauschen, da der neue Wärmeerzeuger in der Regel an einem Tag installiert ist. So können Hauseigentümer noch mitten in der tiefsten Heizsaison Energiesparpotenziale heben.

Eine Broschüre zum Energiesparen gibt es kostenlos beim Initiativkreis Erdgas & Umwelt unter www.ieu.de oder der Telefon-Nr. 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch).

Berlin und Essen, 08.01.2008



Mit effizienter Heiztechnik und einigen Verhaltensregeln
lässt sich viel Energie einsparen. Bild: IEU

nach oben


Hohe Heizkosten: Jeder fünfte Deutsche friert lieber


Die überwältigende Mehrheit der Deutschen versucht, bewusst Heizkosten zu sparen. Dass darunter die Wohnbehaglichkeit leidet, nehmen dabei über 40 Prozent in Kauf. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Immowelt.de, einem der führenden deutschen Immobilienportale.

Nürnberg, 4. Dezember 2007. Die ständig steigenden Heizkosten führen bei 90 Prozent der Deutschen zu bewussten Sparmaßnahmen, ergab eine Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de. Dabei schrecken 41,6 Prozent der Befragten nicht vor Komforteinbußen zurück. So senkt jeder Fünfte die Raumtemperatur und fröstelt lieber, während weitere 20 Prozent nicht die ganze Wohnung heizen, sondern lediglich einzelne Räume.

Etwa die Hälfte spart weniger drastisch und vertraut im Kampf um einen niedrigen Energieverbrauch konsequentem Stoßlüften: Rund 48 Prozent gaben an, in den kalten Monaten nur kurz und mit weit geöffnetem Fenster zu lüften.

Gar nichts machen nur 10 Prozent der Befragten. Sie sind weder an einer Heizkosten- noch an einer CO2-Reduktion interessiert.

An der Umfrage haben im November 2007 über 1.400 Personen teilgenommen, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.

Pressemitteilung Immowelt
04.12.2007

Kommentar:
So lässt sich über die Zeit der spezifische Heizenergieverbrauch senken.
Und wenn es nur 5% sind sind, dann liegt es wohl eher nicht an den
sagenumwobenen Maßnahmen zur energetischen Sanierung. Mehr dazu:
:: Wie man mit Statistik Energie einspart (08.2007) bei richtigsanieren.de

nach oben


Spar-Tipps rund um die Heizung
Wie ein Haushalt die Heizkosten drosseln kann

Gerade in Zeiten gestiegener Energiepreise zahlt sich energiebewusstes Beheizen von Haus und Wohnung aus. So kann nach Auffassung des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) ein Haushalt allein durch gezieltes Heizverhalten Energie einsparen, ohne Abstriche beim Wärmekomfort machen zu müssen.

So senkt bereits ein Grad weniger Raumtemperatur die Heizkosten im Schnitt um rund sechs Prozent. Deshalb ist es sinnvoll, die Temperaturen in den einzelnen Räumen den Bedürfnissen anzupassen. Im Durchschnitt genügen 20 Grad, im Bad dürfen es ruhig 23 Grad sein, während im Schlafzimmer 16 Grad völlig ausreichen. Die Türen zu weniger beheizten Räumen sollten natürlich geschlossen sein.

Wenn Heizkörper gluckern, müssen sie entlüftet werden. Bleibt ein Heizkörper beständig gleich warm, deutet das auf ein defektes Thermostatventil hin. Lassen sich Thermostatventile nur noch schwer drehen, sind sie wahrscheinlich defekt. In beiden Fällen sollten die Ventile durch neue ersetzt werden, am besten gleich durch solche mit Zeitschaltuhr. Sie regeln nachts und während Abwesenheit die Temperatur automatisch herunter.

Durch falsches Lüften wird der Heizenergieverbrauch unnötig in die Höhe getrieben. Statt Dauerbelüftung über Fenster in Kippstellung, besser mehrmals am Tag Fenster weit öffnen und nur kurz durchlüften, um ein Auskühlen der Räume zu vermeiden. Währenddessen sollten die Thermostatventile unbedingt geschlossen werden, sonst schalten sie auf volle Leistung.

Schwere Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern sowie Heizkörperverkleidungen behindern die Wärmeabgabe. Andererseits sollten Fensterflächen im Winter zusätzlich durch Rolladen und Vorhänge vor Wärmeverlusten geschützt werden.

Eine effiziente Heizanlage ist freilich die wichtigste Voraussetzung für sparsames Heizen. Für Betreiber einer technisch veralteten Heizung ist die Modernisierung unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sehr attraktiv. Wer einen alten Standardheizkessel beispielsweise gegen ein Öl-Brennwertgerät austauscht, kann künftig mit bis zu 30 Prozent weniger Heizölverbrauch rechnen. Weil in Öl-Brennwertgeräten auch die heißen Abgase als Wärmeenergie genutzt werden, erzielen diese Kessel einen Wirkungsgrad von nahezu 100 Prozent.

Aber selbst die effizienteste Heizanlage bleibt unter ihren Möglichkeiten, wenn sie in der Pflege vernachlässigt wird. Bis zu zehn Prozent mehr verbraucht eine Heizung, die lange Zeit nicht gewartet wurde. Eine jährliche Inspektion vom Fachhandwerker sorgt dafür, dass die Heizanlage dauerhaft sparsam arbeitet.

Pressedienst IWO
Ausgabe Nr. 158, November 2007

nach oben


Energiesparlampen: Ende einer Erfolgsgeschichte


Energiesparlampen sparen viel weniger Energie, als die Hersteller behaupten. Sie erzeugen ein schlechteres und ungesünderes Licht als Glühbirnen, verursachen Elektrosmog und gehen viel zu schnell kaputt. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt eine große Untersuchung von 16 verschiedenen warmweißen Energiesparlampen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in seiner aktuellen Oktober-Ausgabe veröffentlicht. Das Heft erscheint am Freitag, 26. September 2008 und kostet 3,80 Euro.

Energiesparlampen sind kein wirklicher Fortschritt und keine echte Alternative zu Glühbirnen. So schlicht lassen sich die verheerenden Ergebnisse der ÖKO-TEST-Untersuchung zusammenfassen. Selbst die Hersteller geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass es sich lediglich um eine Übergangstechnologie handelt. Gerade in einer Zeit, wo Strom immer teurer wird, satteln viele Verbraucher auf Energiesparlampen um – allerdings ist das tatsächliche Sparpotential deutlich geringer, als angenommen. Statt 80 Prozent gegenüber einer Glühlampe sparen die meisten untersuchten Modelle lediglich 50 bis 70 Prozent Energie. Unterm Strich spart das nicht mehr als 7,50 Euro im Jahr. Die Swiss Lights Classic 68 verbraucht sogar mehr Strom als die Glühbirne.

Besonders bedenklich sind die Ergebnisse für die Lichtqualität. Die Lichtfarbe ist – anders als bei Glühbirnen – weit entfernt von natürlichem Licht. Zudem flackern Energiesparlampen im bewusst nicht mehr wahrnehmbaren Bereich wie ein Blitzlichtgewitter. Experten machen solch schlechtes Licht soll zum Beispiel für Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein, neurologische Störungen bis hin zu Hormonproblemen verantwortlich.

Die Besten unter den Schlechten: Mit der Note "befriedigend" gingen die Testmarken von Attralux, Obi, General Electric, IDV, Osram und Real aus dem Rennen. Probleme hatten diese Produkte insbesondere mit der Lichtqualität. Zudem erzeugten sie Elektrosmog.

Besonders teuer und schlecht: Die Swiss Lights Classic 68 Energiesparlampe 10 W kostet sage und schreibe 9,45 Euro das Stück. In Sachen Helligkeit, Haltbarkeit und Energieeffizienz erzielte das Modell katastrophale Ergebnisse.

ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2008
Pressemitteilung vom 25.09.2008


und hier noch eine Zugabe:


Energiesparlampen fallen bei Öko-Test durch
Elektroindustrie protestiert: "Test methodisch unzureichend"

Frankfurt (pte/29.09.2008/12:56) - Energiesparlampen sind weniger sparsam als versprochen und schonen sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt nicht in dem Ausmaß, wie vonseiten der Hersteller kommuniziert. Zu diesem vernichtenden Ergebnis kommt die Zeitschrift Öko-Test http://www.oekotest.de beim Vergleich verschiedener Exemplare mit herkömmlichen Glühbirnen. Zwar würden die Lampen tatsächlich Strom sparen, "aber nicht 80 Prozent gegenüber der Glühbirne, wie es üblicherweise kommuniziert wird." Derartige Berechnungen würden die geringere Helligkeit von Sparlampen nicht berücksichtigen. Elektrisch stärkere Wechselfelder als bei Glühbirnen und höhere Frequenzen als Folge der elektronischen Vorschaltgeräte würden die Energiesparlampe zu einer "erheblich schlechteren, verzerrten und schmutzigen Lichtquelle machen." Zudem sei sie aufgrund ihres Quecksilbergehaltes Sondermüll, schreibt Öko-Test.

Das Ergebnis stößt bei der Elektronikindustrie auf massive Kritik: Die Untersuchungsmethoden des Energiesparlampen-Tests seien unzureichend. Darüber hinaus sei es verantwortungslos, den Verbrauchern vom Kauf von Energiesparlampen als Ersatz für Glühlampen abzuraten. "Energiesparlampen bleiben nicht hinter den Erwartungen zurück, bedürfen aber sauberer Messungen", meint Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) http://www.zvei.org, im Gespräch mit pressetext. Öko-Test zufolge könne das Testergebnis jedoch nicht überzeugen. Keines der untersuchten Modelle habe eine bessere Note als "befriedigend" verdient.

Für viele Anwendungsfälle seien Energiesparlampen nicht geeignet. Abseits von technischen Unzulänglichkeiten kritisiert Öko-Test gesundheitliche Risiken, die man bei der Anwendung eingehe. "Es stellt sich die berechtigte Frage, ob die Klimaschutzziele nicht mit anderen Mitteln besser und weniger risikoreich zu erreichen sind", heißt es in dem Testresultat. Öko-Test hat 16 verschiedene warmweiße Energiesparlampen nach den Kriterien Helligkeit, Lichtqualität, Haltbarkeit, Energieeffizienz, Elektrosmog und Material untersucht. Das enttäuschende Ergebnis spart bei keinem der Punkte an Kritik: Nur vier Modelle könnten es in punkto Helligkeit mit einer 60-Watt-Glühbirne aufnehmen, wegen der schlechten Lichtqualität seien Energiesparlampen ein biologischer Risikofaktor und die Haltbarkeit sei trotz höherer Angaben nicht zufriedenstellend.

"Energiesparlampen sind selbst nach den Öko-Test-Ergebnissen die durchgängig bessere Lösung und damit eindeutig eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Glühlampen", entgegnet Waldorf. Der Experte weist darauf hin, dass es beim Vergleich von Leuchtmitteln normierte Verfahren gebe, um etwa die Lichtstärke zu messen. "Öko-Test hat den Lichtstrom auf einer Fläche gemessen", kritisiert Waldorf. Die Geometrie der Energiesparlampe nehme jedoch Einfluss auf den Lichteinfall auf die Fläche, besonders wenn die Leuchte nicht für die Lampe gebaut sei. "Wir denken, dass die von uns angewendeten Methoden in keinem Fall unzureichend sind. Diese müssen auch gerichtlich standhalten und werden streng geprüft", sagt Gabriele Achstetter, Öko-Test-Redakteurin im Bereich Bauen und Wohnen, auf Anfrage von pressetext.

"Auf dem Markt werden Billiglösungen angeboten, die auch der ZVEI nicht gutheißen kann. Dem Verbraucher ist zu empfehlen, beim Kauf auf etablierte Marken zu setzen und zur Information vorzugsweise die Testergebnisse von Stiftung Warentest heranzuziehen", erklärt Waldorf. Darin sei jede dritte untersuchte Lampe mit "gut" bewertet worden. "Stiftung Warentest kommt nicht auf sehr viel bessere Ergebnisse als wir. Wenn Lampen in unserem Gesamtresultat schlechter abschneiden als bei Stiftung Warentest, liegt dies an weiteren Parametern, die zur Untersuchung herangezogen wurden", schließt Achstetter.

Aussender: pressetext.deutschland
29.09.2008

nach oben


Moderne Energiesparlampen

– schönes Licht und Geld gespart
Die Initiative EnergieEffizienz beantwortet die häufigsten Fragen zur stromeffizienten Beleuchtung

Energiesparlampen senken die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent. Weil sie effizienter sind als herkömmliche Glühlampen und dazu eine etwa 10-mal längere Lebensdauer besitzen, rentiert sich der Kauf von Energiesparlampen bereits nach kurzer Zeit. Durch den Einsatz von nur 10 Energiesparlampen lassen sich schon rund 80 Euro im Jahr sparen*. Dass sie noch nicht in allen Haushalten zum Einsatz kommen, liegt an den diversen Vorurteilen: Sie ”flimmern“, erzeugen ”ungemütliches Licht“ und sind ”teuer“ - um nur einige der gängigsten zu nennen. Doch Energiesparlampen wurden technisch weiterentwickelt und haben anfängliche Nachteile überwunden. Höchste Zeit für die Initiative EnergieEffizienz endlich Licht ins Dunkel zu bringen und die häufigsten Fragen zu Energiesparlampen zu beantworten.

1. Wirkt das Licht der Energiesparlampen nicht kalt und grell?
Entgegen allen Vorurteilen gibt es Energiesparlampen in verschiedenen Lichtfarben. Lampen in ”warmweiß“ oder ”extra-warmweiß“ schaffen eine genauso gemütliche Atmosphäre wie eine normale Glühlampe.

2. Verkürzt häufiges Ein- und Ausschalten die Lebensdauer einer Energiesparlampe?
Schaltet man das Licht häufig ein oder aus, eignen sich Modelle mit Vorheizfunktion. Diese sind besonders langlebig.

3. Ist der Stromverbrauch einer Energiesparlampe beim Einschalten besonders hoch?
Ein Mehrverbrauch beim Einschalten ist bei modernen Energiesparlampen kaum messbar und fällt daher nicht ins Gewicht.

4. Kann man Energiesparlampen dimmen?
Dazu sind nur einige, spezielle Modelle in der Lage. Ist eine Lampe dimmbar, findet sich auf der Verpackung ein ausdrücklicher Hinweis darauf.

5. Gibt es Energiesparlampen auch in Glühlampenform?
Mittlerweile sind Energiesparlampen in vielen unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich, z.B. in der Standard-Glühlampenform und in der Kerzenform.

6. Sind Energiesparlampen teuer?
Nur auf den ersten Blick. Energiesparlampen kosten zwar in der Anschaffung mehr als Glühlampen, sind aber aufgrund ihrer längeren Lebensdauer und ihres deutlich geringeren Stromverbrauchs auf lange Sicht wesentlich günstiger.

7. Woran erkenne ich, ob eine Lampe stromeffizient ist?
Auf der Verpackung ist eine Einteilung in Energieeffizienzklassen zu finden. Sie reicht von Energieeffizienzklasse ”A“ (sehr effizient) bis ”G“ (ineffizient). Energiesparlampen haben Klasse ”A“ oder ”B“. Anders die normalen Glühlampen, sie gehören bestenfalls der Klasse ”D“ an.

8. Kann man Energiesparlampen im normalen Hausmüll entsorgen?
Nein, denn sie enthalten geringe Mengen Quecksilber und gehören daher in den Sondermüll. Kommunale Sammelstellen entsorgen die Lampen. Aber auch viele Fachhändler nehmen die Lampen zurück.

Initiative Energieeffizienz, dena
20. Oktober 2005.

Energiesparlampen im Test
Osram strahlt am hellsten

Ob aus Kohle, Erdgas, Wind oder Atom: Strom wird immer teurer. Da hilft nur sparen. Etwa mit Energiesparlampen. Diese Gasentladungslampen sparen bis zu 80 Prozent Strom. Eine 11-Watt-Sparlampe leuchtet so hell wie eine normale 60-Watt-Gluehbirne. Und die Sparlampe hält viel länger: Die besten Modelle brennen im Test über 12.000 Stunden. Normale Glühbirnen gehen nach rund 1.000 Stunden kaputt. Doch welche Sparlampe ist die beste? STIFTUNG WARENTEST online bringt Licht ins Dunkel. Im Test: 27 Energiesparlampen mit Schraubsockeln E27 und E14 für normale Lampenfassungen. Preise: 1,50 bis 18,20 Euro.
Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://www.test.de/online/umwelt_energie/1327630.html

STIFTUNG WARENTEST
6. Januar 2006

nach oben


Mini-Blockheizkraftwerke
Die Heizung, die auch Strom erzeugt

Blockheizkraftwerke (BHKW) nutzen den eingesetzten Brennstoff – zum Beispiel Erdgas – doppelt: Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Heizwärme. Damit sind hervorragende Wirkungsgrade verbunden. Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) erläutert die Technik und sagt, in welchen Fällen sich Mini-BHKWs fürs private Eigenheim lohnen können.

Größere Heizkraftwerke erzeugen Strom und versorgen Wohnsiedlungen, Schulen oder Gewerbebetriebe mit Nahwärme. Das Funktionsprinzip eines Mini-Blockheizkraftwerks ist dasselbe: Wenn ein Motor Strom erzeugt, wird – nicht anders als beim Pkw – Wärme frei. Diese wird jedoch nicht an die Umwelt abgegeben, sondern für die Heizung genutzt.

Die Kleinkraftwerke für den privaten Heizungskeller sind nicht größer als eine Waschmaschine und stellen circa zwei bis fünf Kilowatt elektrischer und vier bis zwölf Kilowatt thermischer Leistung zur Verfügung. Den darüber hinaus gehenden Wärmebedarf deckt zum Beispiel ein Gas-Brennwertkessel.

Ein Mini-BHKW kostet in der Anschaffung deutlich mehr als eine herkömmliche Heizung. Dem stehen im gesamten Haus bis zu 40 Prozent Primärenergieeinsparungen gegenüber. Wie beim Solarstrom besteht auch für den BHKW-Strom eine Abnahmepflicht durch den Netzbetreiber sowie eine gesetzlich geregelte Einspeisevergütung bis Ende 2008. In der Summe liegen die Vergütungen unter dem Marktpreis, den jeder für Strom bezahlen muss. Daraus folgt: Mini-BHKWs decken zunächst den Eigenverbrauch. Nur der Strom-Überschuss wird verkauft.

Auf mindestens 4.000 Betriebsstunden im Jahr sollten nach Angaben des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) Gasmotoren oder andere Kraft-Wärme-Anlagen kommen, um effizient zu arbeiten. Die Laufzeit wird dabei vom Wärmebedarf eines Haushalts bestimmt: Während im Winter Dauerbetrieb herrscht, kommt die Anlage im Sommer nicht auf lukrative Laufzeiten.

Ein dick gedämmtes, kleines Energiesparhaus ist also ein wenig rentables Einsatzfeld für ein Mini-BHKW. Große Wohnflächen, ein beheizter Swimming-Pool oder eine angeschlossene Ferienwohnung sind dagegen günstige Rahmenbedingungen, ebenso Gemeinschaftsanlagen für mehrere Wohneinheiten. Trotz dieser Einschränkung sieht der BGW sehr gute Zukunftschancen für die kleinen Kraft-Wärme-Anlagen. Auch die Politik würdigt die ökologischen Vorteile der Technologie: So werden zum Beispiel Erdgas-Mini-BHKWs mit Kraft-Wärme-Kopplung und einem Wirkungsgrad über 70 Prozent steuerlich besonders behandelt. Der Gesetzgeber gewährt hier eine Rückvergütung vom Heizsteuersatz.

BGW
Berlin, 02.11.2006



Mini-Blockheizkraftwerke erzeugen im Haus gleichzeitig Strom und Heizwärme. Bild: BGW

nach oben


EU-Label für Kühl- und Gefriergeräte: mehr als A ist möglich




nach oben


Photovoltaik-Anlage Nikolaikirche Leipzig

Auf dem Dach der Nikolaikirche im Zentrum von Leipzig wurde  im Juni 2000 eine 40-m²-Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 5 kW in Betrieb genommen. Gefördert wurde die Anlage u. a. von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Sparkasse Leipzig und dem Regierungspräsidium Leipzig.

Auf einer digitalen Anzeigetafel ist
-         die augenblickliche „Einstrahlung“ (in W/m²),
-         die elektrische „Momentanleistung“ (in W) und
-         die Elektroenergieerzeugung seit der Inbetriebnahme im Juni 2000 („Gesamtenergie seit Juni 2000“) in kWh
abzulesen.

 
Erzeugung
-         bis 23. Juni 2003: 10.514 kWh
-         bis 22. Juni 2004: 14.254 kWh (+ 3740 kWh)
-         bis 22. Juni 2005: 17.971 kWh (+ 3717 kWh)
-         bis 21. Juni 2006: 21.474 kWh (+ 3503 kWh)
 
Jahresbenutzungsdauern:
-         Kumulativ bis Juni 2003: 700,9 h/a (® 8,0 % des Jahres)
-         Juni 2003 bis Juni 2004: 748,0 h/a (® 8,5 % des Jahres)
-         Kumulativ bis Juni 2004: 713,0 h/a (® 8,1 % des Jahres)
-         Juni 2004 bis Juni 2005: 743,4 h/a (® 8,5 % des Jahres)
-         Kumulativ bis Juni 2005: 718,8 h/a (® 8,2 % des Jahres)
-         Juni 2005 bis Juni 2006: 700,6 h/a (® 8,0 % des Jahres)
-         Kumulativ bis Juni 2006: 715,8 h/a (® 8,2 % des Jahres)
 
Wirkungsgrad:
Aus den Anzeigen der Momentanleistungen lässt sich der Wirkungsgrad ermitteln.
 
Am 22.06.05, 16 Uhr, (23.06.05, 18 Uhr) wurden folgende Leistungswerte abgelesen:
-         „Einstrahlung“:               467 W/m² . 40 m² = 18.680 W (43 W/m² . 40 m² = 1720 W)
-         „Momentanleistung“:         2076 W (220 W)
® h = 11,1 % (12,8 %)
 
Leistungswerte am 21.06.06, 11.30 Uhr:
-         „Einstrahlung“: 185 W/m² . 40 m² = 7.400 W
-         „Momentanleistung“: 710 W
® h = 9,6 %
 
Investitionskosten:
120.000 DM, d. h. 24.000 DM/kW (bzw. rund 12.000 €/kW)
(Angaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von St. Nikolai, Superintendent Vollbach)
 
Kapitaldienst: 2,91 DM/kWh (bzw. 1,46 €/kWh)
(angenommene Amortisationszeit von 20 Jahren und Zinssatz von 6 %/a)
 
Nicht einbezogen sind Wartungs-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten sowie die Kosten für die Absicherung der Regelleistung (Reserveleistung). 
 
zugesandt von Hr. Dr. D. Ufer, Leipzig
21.06.2006

nach oben


Wirksamkeit von WDVS

Jahr Menge
1976 4,60
1977 6,10
1978 7,30
1979 10,10
1980 12,50
1981 12,00
1982 13,30
1983 13,00
1984 12,90
1985 11,20
1986 11,50
1987 12,00
1988 14,00
1989 14,00
1990 14,50
1991 20,50
1992 25,80
1993 29,60
1994 38,30
1995 42,80
1996 46,10
1997 46,10
1998 42,40
1999 43,00
2000 38,50
2001 31,90
2002 30,80
 
ges. 604,80

Tabelle 1: Verarbeitungsmengen an WDVS
Quelle: FV WDVS



Bild 1: Grafik zu Tabelle 1

1990 1992 1994 1996 1998 1999 2000
Haushalte 2.383 2.436 2.558 2.890 2.779 2.637 2.550
Gesamt 14.916 14.319 14.184 14.746 14.521 14.193 14.180
anteilig 16,0% 17,0% 18,0% 19,6% 19,1% 18,6% 18,0%

Tabelle 2: Primärenergieverbrauch nach Energiesektoren in PJ
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen



Bild 2: Grafik zu Tabelle 2

Bild 3: Daten aus Tabelle 1 und 2 nebeneinander gelegt

Ergänzung vom 17.04.2005:
Inzwischen hat der FV WDVS nachgelegt und die Daten bis 2004 ergänzt:

2002: 30,8 Mio. m² verlegte WDV-Systeme (s.o.)
2003: 30,6 Mio. m²
2004: 32,0 Mio. m²

Quelle: Grafik des FV WDVS "Statistik Stand 12/04"
Text:
"Wärmedämm-Verbundsysteme
Marktentwicklung 1977-2004
630 Mio. m² verlegte WDV-Systeme belegen eindrucksvoll die Energieeinsparung"

Kommentar DIMaGB:

Ich bin beeindruckt, aber:
welche Energieeinsparung?
Die
[  ] gewünschte / erhoffte,
[  ] berechnete,
[  ] tatsächlich eingetretene?
Wo soll man denn nun ankreuzen?

Korrekturhinweis: für "Primär-" bitte "End-" setzen.
Eine aktualisierte Version finden Sie hier:
:: Relation von WDVS und Energieverbrauch (1990-2004)

nach oben


Heizkosten senken: Die 10 wichtigsten Tipps


Die Energiekosten für die Heizung und Warmwasserbereitung lassen sich deutlich reduzieren, wenn man einige einfache Regeln beachtet. Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. hat, rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode, 10 Tipps vorgestellt, mit denen sich auf einfache, aber wirkungsvolle Weise Heizkosten einsparen lassen.

1.
Die effizienteste Art der Kostenreduzierung bietet eine neue Energie sparende Heizungsanlage. Sie verbraucht rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie als eine alte Anlage. Deshalb sollten Anlagen, die älter sind als 15 Jahre, baldmöglichst ausgetauscht werden. Auf Grund der enormen Energieeinsparung amortisieren sich die Neuanlagen innerhalb weniger Jahre. Sehr empfehlenswert sind Erdgas-Brennwertgeräte – sie arbeiten mit höchster Effizienz, da sie auch die Wärme des Abgases nutzen.

2.
Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent Heizkosten. Deshalb sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 °C betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Schlecht regelbare Thermostatventile sollten ausgetauscht werden, damit sich diese Temperaturwerte sicher einhalten lassen.

3.
Moderne Heizungsanlagen können vom Wohnraum aus gesteuert werden, indem über ein Steuermodul die gewünschte Temperatur eingestellt wird. Mit einem Temperaturfühler gleicht dann die Steuerung die Raumtemperatur immer der Solltemperatur an. Bei solchen Anlagen dürfen die Heizkörperventile nicht herabgeregelt werden, weil dann möglicherweise nicht mehr genügend Heizwasser in die Heizkörper gelangt. Da die Steuerung dennoch versucht, die Solltemperatur zu erreichen, würde unnötig Heiz- und Pumpenenergie verschwendet werden.

4.
Durch richtiges Lüften kann viel Energie gespart werden: Kurzes, kräftiges Lüften ist besser als Dauerlüften über gekippte Fenster. Beim Lüften dürfen die Räume nicht auskühlen, da sonst die Gefahr der Schimmelpilzbildung besteht.

5.
Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie auf keinen Fall etwa durch Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll.

6.
Die Warmwassertemperatur sollte nicht höher als 60 °C sein.

7.
Alle Warmwasserleitungen im Keller sollten bedarfsgerecht wärmegedämmt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.

8.
Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung.

9.
Rollläden und Vorhänge sollte man in der Nacht schließen, damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht. Es lohnt sich auch, an den Rollladenkästen eine zusätzliche Wärmedämmung anzubringen. Eine noch effizientere Energieeinsparung bringen moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung.

10.
In den Heizkörpern sollte sich keine Luft ansammeln, damit eine jederzeit optimal geregelte Beheizung des betreffenden Raumes möglich ist.




Heizkosten senken
So viel % Kostenersparnis bringen diese Maßnahmen

ASUE
10.10.2003

nach oben