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Bauphysik von Peter Sachs
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Energie, Energietransport, Wärme

Angeregt durch die Versuchsergebnisse betr. Wärmetransportvorgänge aus Gebäuden in der Schweiz und in Deutschland, welche zu großen Diskrepanzen zwischen tatsächlichen und berechneten Energieverlusten aus Gebäuden führten, befasse ich mich seit dem Jahr 1982 mit energetischen Vorgängen in der Natur.

Von Anfang an gehegte Zweifel an der Richtigkeit von Wärmeschutzberechnungen, insbesondere im instationären Zustand, glaube ich , haben sich durch meine Arbeit bestätigt.Meine langjährige Erfahrung bei der Beratung von Bauwilligen betr. Wärmeschutz, bei der Prüfung von Wärmeschutzberechnungen in einer Behörde sowie eingehende Studien der einschlägigen Naturgesetze geben mir Rückhalt zur Kritik an der bestehenden Lehrmeinung.
 
Die von der Wissenschaft wohl als weitgehend abgeschlossen betrachtete Wärmelehre weist grundlegende Irrtümer auf und ist Grund für die auftretenden Mehrdeutigkeiten. Nachfolgend möchte ich meine Erkenntnisse begründen. Provozierend stelle ich an den Anfang die Behauptung:

“ Wärme im physikalischen Sinn existiert nicht “

Diese Aussage erfordert einen vollkommen neuen Aufbau der Grundlagen. Die Quantenmechanik betrachtet Atomkern und Elektron als schwingungsfähiges Gebilde. Weil nun Kern und Elektron aus Materie bestehen, ist ein Schwingungszustand nur zu erreichen bzw. aufrecht zu erhalten, wenn Energie als treibende Kraft aufgewendet wird. Diese Energie in der Urform als Strahlung bzw. Energiestrom ist der Motor für die Aufrechterhaltung dieses Zustandes.

Jeder Erhöhung bzw. Reduzierung des Schwingungszustandes liegt eine Änderung der Energie - bzw. Strahlungszufuhr zu Grunde. Materie bewegt sich nicht von selbst. Die Ruhemasse des Elektrons von 9,1095 x 10^ - 31 kg ist von sich aus kraftlos und würde wegen seiner entgegen gesetzten Ladung in den Kern stürzen, wenn ein entspr. Energiestrom zur Aufrechterhaltung der nötigen Distanz fehlt. Schrumpfungsprozesse bei Abkühlung von Materie sind bekannt.
 
Die in meinem Aufsatz “ Wärme ein fühlbares Abstraktum“ S. 5 vorgebrachte Behauptung, dass der interstellare Raum mit einem Energiestrom eines bestimmten Niveaus ausgefüllt ist, welcher in der Lage ist den Schwingungszustand der Materie aufrecht zu erhalten, ist damit zu beweisen.

Ein leerer Raum würde den Einsturz der Atome und damit der dort eingebrachten Materie nach sich ziehen. Diese Tatsache führt auch zu der Einsicht, dass im materiefreien Weltraum Temperatur gemessen wird, obwohl keine vorhanden ist. Das materielle Thermometer lädt sich entsprechend dem vorhandenem Energieniveau auf und zeigt Temperatur.

Der Wärmebegriff ist so lange entbehrlich, bis lebende Wesen mit schwingungsfähiger Materie in Kontakt treten und den Schwingungszustand als fühlbare Wärme fühlen. Weil auch elektrische Energie ohne Einsatz der Urenergie nicht funktionieren würde, ist nahe liegend, dass das Ohmsche Gesetz zur Ermittlung der Energiedurchgänge durch Materie anzuwenden ist. Die gängigen instationären Berechnungen führen zu unrichtigen Ergebnissen.

Nicht Wärme durchwandert eine Materieschicht, sondern Wärme entsteht beim Durchgang des Energiestromes über einen Widerstand. Jedes Auftreten von fühlbarer Wärme bzw. Temperatur resultiert aus der Bremswirkung des Energiestromes Planksches Wirkungsquantum mal der Frequenz.

Diese Tatsache führt auch zu der Feststellung dass Wärme keine Substanz besitzt, also auch als Rechengrundlage ausfällt. Sämtliche Rechengrundlagen beruhen aber auf diesen substanzlosen Grundlagen. Der von mir verwendete Begriff “ Energiestrom“ führt auch zu der Feststellung, dass nicht die Wärme fließt, sondern die Energie drückt. Energiestrom bzw. Strahlung existieren als temperaturfreie Kraft.

Dieser Einwand zwingt zu einer von der üblichen Vorstellung abweichenden Betrachtung der Vorgänge beim Energiedurchgang durch ein Medium und zur Entwicklung einer Modellvorstellung. Weder ungestörte Wellen noch Teilchen durchdringen eine Materieschicht. Energiewellen sind als flexibel zu betrachten, werden nach Auftreffen auf einen Widerstand gestaucht, ähnlich einer Spiralfeder. Mit abnehmenden Widerstand tritt wieder Entspannung ein, was schließlich im materiefreien Weltraum zur Lichtgeschwindigkeit führt.

Energie ist nicht wandelbar. Sie kann übertragen bzw. verlagert werden. Die Demonstrationen von Joule werden noch heute falsch interpretiert. Energiestrom aus Lageenergie wird auch als Energiestrom in das als Bremse wirkende Wasser übertragen. Abnehmende Lageenergie bewirkt zunehmende Aufladung des Wassers und damit steigende Temperatur mit damit verbundener Erhöhung der fühlbaren Erwärmung. Nicht die mechanische Bewegung der Wassermoleküle, sondern die Bremswirkung des Mediums erzeugt Aufladung. Die der Lichtgeschwindigkeit unterliegende Energie entweicht mit Verzögerung bis zur Entladung des Wassers auf die Umgebungstemperatur.

Der Energieumwandlungstheorie ist auch entgegenzuhalten, dass Lageenergie nur in einem Schwerefeld wirksam ist. In der Schwerelosigkeit bei gleichmäßiger Geschwindigkeit unwirksam. In Materie gespeicherte( nicht umgewandelte) Bewegungsenergie dagegen ist auch außerhalb des Schwerefeldes wirksam. Eine unter Aufwendung eines Energiestromes gespannte Feder kann auch in der Schwerelosigkeit entspannt und der investierte Strom abgerufen werden. Explosionen wirken sowohl im Schwerefeld wie auch im Weltraum nach allen Richtungen gleichmäßig. Ein Raketenstrahl ist eine schnelle Abfolge von Explosionen. Treibende Antriebskraft ist die in Flugrichtung gerichtete Komponente des Explosionsherdes.

Nachdem Atom- bzw. Molekülschwingungen im Weltraum die Anwesenheit eines bestimmten Energieniveaus voraussetzen, ist bildhaft die Vorstellung eines Energiemeeres zu entwickeln, deren Oberfläche über dem absoluten Nullpunkt liegt, analog den Weltmeeren. Jede Anhebung aus diesem Niveau bedeutet eine Potentialerhöhung bzw. bei Anwesenheit von Materie eine Temperaturerhöhung. Ohne Zwischenschaltung eines Widerstandes wird die Potentialerhöhung sofort wieder rückgängig. Analogie: Gespannte Feder oder Gummiband.

Der Zwang der Argumente erfordert ein grundsätzliche Neuentwicklung von Wärmeschutz- bzw. Energieverbrauchsberechnungen. Weil sich entgegen den genormten Berechnungen praktisch niemals stationäre Zustände einstellen, sind die Fourier' schen Wärmegleichungen durch das Ohmsche Gesetz zu ersetzen. Durch Messung von Potential (Temperatur) und Energiestrom können Widerstand und Leistung ermittelt werden.

Energiedurchgang durch Materie folgt den gleichen Naturgesetzen wie der elektrische Stromfluss durch einen Leiter. Es bietet sich daher an, die gängigsten Arten von Hüllenaufbau unter ungünstigen Witterungseinflüssen zu testen und ein für alle mal deren Energiedurchlässigkeit festzuschreiben. Der Praxis könnte mit einem solchen Schritt ein großer Dienst erwiesen werden.

Vorschläge für eine Neuentwicklung von Energieverbrauchsberechnungen.

Der Begriff “ Wärme“ wird durch den Begriff “Energiestrom“ ersetzt. Jede Reduzierung der Lichtgeschwindigkeit der Energiequanten über einen materiellen Widerstand bedingt eine Aufladung bzw. Einspeicherung von der ankommenden Seite. (Batterieeffekt) Fühlbare Wärme bzw. deren Temperatur ist Anzeiger einer über einen Widerstand entstandenen Aufladung; eine Gefühlsform ohne Substanz.

An Stelle von Fließeigenschaften der Wärme sind tatsächlich auftretende Druckkräfte - darstellbar durch Vektoren – einzusetzen. Die Gültigkeit des Ohmschen Gesetzes beschränkt sich auf strahlungsdichte Materie. Entgegen der Lehrmeinung entfallen Widerstände aus erwärmter Luft, mit der Folge, dass sich die k- Werte von selbst disqualifizieren. Für die Höhe des Energiedurchganges ist die Oberflächentemperatur des Mediums maßgebend.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob das abbauende Potential in einem strahlungsdichten oder in einem strahlungsdurchlässigen Milieu endet. Ein äußerer Wärmeübergangskoeffizient entsprechend der Lehrmeinung existiert nicht. Die Öffnungsweite des Strahlungsfensters, ausgelöst durch den thermischen Widerstand wird bei den genormten Berechnungen mit dem Potential verwechselt. Bei der Wahl der Baustoffe ist auf eine Ausgewogenheit zwischen Leitwert und Speicherkapazität besonders zu achten.

Der Gesamtwiderstand setzt sich aus einer thermischen und einer materiellen Komponente zusammen. Während die thermische Komponente proportional von 0 Kelvin und 0 % Widerstand auf 100 % im Gleichgewichtszustand ansteigt, steuert der vom Supraleitungspunkt ausgehende materielle Widerstand die Zeitdauer für den Durchgang einer bestimmten Energiemenge. Der thermische Widerstand erlaubt eine Sperrung der Energieabfuhr zu 100 % während der Widerstand 2. Ordnung die zeitliche Ablaufdauer und damit die Leistung bestimmt. Ausgangspunkt des Potentials ist die Temperatur im Weltraum. Im strahlungsdurchlässigen Raum wandert die aus dem Medium entweichende Energie, soweit sie nicht durch einen Widerstand gebremst wird, wieder als Strahlung an diese Stelle zurück. Analogie: Gespannter Gummizug.

Temperaturdifferenzen zwischen innen und außen bestimmen nicht das Potential, sondern die Völligkeit des thermischen Widerstandes und damit die Öffnungsweite des Strahlungsfensters. Der auf der Zeitachse liegende materielle Widerstand steuert die Energieleistung. Bei einer Reduzierung gegen null entweicht die Energie ohne Zeitverzögerung. Nach solarer Zustrahlung an der Kaltseite erhöht sich der Energiestrom mit damit verbundenem Druckanstieg von außen. Das Strahlungsfenster ist geschlossen und damit der Energieabgang vollkommen unterbrochen.

Der negative Einfluss von Wärmebrücken in den Ecken wird überbewertet. Dies ist offenbar eine Folge der Nichtübereinstimmung zwischen Energieverbrauch und genormten Berechnungen. Bei geringer Strahlung und überwiegender Luftumwälzung in den Räumen werden die Ecken infolge des geringen Energieangebotes erst gar nicht so warm dass eine überhöhte Energieabwanderung erfolgen könnte. Die Luft wird nicht eckig sondern mehr kugelförmig umgewälzt und heizt die Wandmitten weit mehr auf. Ein rechteckiger Kachelofen mit Luftumwälzung und trotz hohem Strahlungsanteil bleibt bei zeitweilig unterbrochenem Heizbetrieb an den Ecken weit kälter als in Wandmitte. Entsprechung: Raumheizung mit Nachtabsenkung.

Die vorliegende Arbeit stützt sich auf die Untersuchungen über den effektiven Wärmeschutz für das Ziegelforum München durch das Fraunhofer – Institut aus dem Jahre 1983. Die Übereinstimmung der vorliegenden Arbeit mit den Aussagen des Kurzberichtes vom 1.9.83 werte ich als experimentellen Beweis für meine Aussagen.

Ich hoffe mit diesen Vorstellungen einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten zu können. Die Wissenschaft bitte ich meine Vorschläge zur Kenntnis zu nehmen und für den Fall dass diese nicht widerlegt werden können zum Vorteil für Bürger und Umwelt anzuwenden. Ergänzend zum obigen Aufsatz stelle ich die vor über einem Jahrzehnt entstandene erste Fassung meiner Vorstellungen zum Thema Wärmeschutz in etwas verkürzter Form vor.

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Wärme, ein fühlbares Abstraktum!

Wärme resultiert aus der Bremswirkung des Energiestromes durch einen Widerstand. Die bei diesem Vorgang ausgelösten Impulse erhöhen die Schwingung der Atome und Moleküle. Nicht Wärme- sondern Energie- bzw. Impulsströme sind für die Energiewanderung von einem höheren zu einem niederen Potential ursächlich. Wärme strömt nicht, Wärme entsteht und vergeht entsprechend dem Widerstand und der damit verbundenen Bremswirkung. Wärmedurchgangswiderstände wie in DIN4108 zugrunde gelegt, existieren in der Natur nicht.

Wärme ist eine den Energiefluss begleitende Erscheinung; ein physisch wahrnehmbares Abstraktum. Ein Stoff erwärmt sich nur in dem Maß, wie dies auf Grund einer zugeführten Energiemenge der Widerstand zulässt. Bei gleicher Einstrahlung kann die Erwärmung in einer Baustoffschicht mit gleicher Beschaffenheit und gleichem Potential weder unter- noch überschritten werden.

Die der Masse äquivalente Energie besitzt Substanz. Weil dem Menschen ein Sinn für diese Substanz fehlt, ist für Ihn die untere Grenze des wägbaren bzw. messbaren das kleinste Elementarteilchen. Das unseren Sinnen nicht zugängliche Substanz- bzw. Energiegewicht bleibt unberücksichtigt.

An Hand des zweiten Hauptsatzes nachweisbar ist, dass Reinenergie auf den Nullpunkt zustrebt. Resultierend daraus ist festzustellen, dass das sinnlich nicht wahrnehmbare Substanz- oder auch Energiegewicht an Stellen höheren Potentials größer sein muss, als an Stellen nahe des Nullpunktes. Weiter ergibt sich, dass die Energieanziehung der Massengravitation entgegensteht. Während kleine Massengewichte von größeren mehr angezogen werden, streben größere Substanzgewichte in Richtung absoluten Nullpunkt.

Der Energiefluss durch ein Medium ist unter Zuhilfenahme der speziellen Relativitätstheorie erklärbar. E= m x c^ 2 ist umzuformen nach m= E /c^ 2. Aus höherer Bewegungsenergie E resultiert höhere Massenzunahme. Wegen der bekannten Äquivalenz von Masse und Energie ergibt sich eine höhere Energie- Gewichtung an der Stelle mit höherer Energiezufuhr und damit ein Gefälle zur Stelle mit geringerer Gewichtung. Weiter ist aus der speziellen Relativitätstheorie bekannt, dass eine Energiezufuhr bei bereits höherer Schwingungszahl der Atome und Moleküle weniger wirksam ist, als bei niedriger.
 
Weder Graf Rumford noch James Prescott Joule waren die späteren Bahn brechenden Entdeckungen bekannt. Sie waren gezwungen die gefühlte Wärme als eine umgewandelte Energieform zu betrachten. Ernest Rutherfords Atommodell, Max Plancks Quantenphysik, Nils Bohrs quantentheoretische Untersuchungen. Und schließlich Einsteins Relativitätstheorie waren noch nicht geboren. Nur unter Zugrundelegung der Erkenntnisse vorgenannter kann ein Energietransport durch ein Medium richtig gedeutet werden.
 
Einen Energietransport durch ein Medium als Wärmefluss zu bezeichnen ist aus dem Grund nicht zutreffend, weil Wärme substanziell nicht existiert, d.h. stofflich nicht vorhanden ist. Ein Wärmefluss entsprechend der Lehrmeinung existiert in der Natur nicht. Dieser Einwand zwingt zu einer von der üblichen Vorstellung abweichenden Betrachtung der Vorgänge beim Energiedurchgang durch ein Medium und zur Entwicklung einer Modellvorstellung. Anschaulich ist die Wellen- und Teilchennatur der elektromagnetischen Strahlung darzustellen, wenn die Energiequanten als komprimierbare, flexible Wellen betrachtet werden, ähnlich einer Spiralfeder. Beim Auftreffen auf Materie wird die Welle gestaucht und tritt als Teilchen mit dem Atom in Wechselwirkung. Der Effekt liegt darin, dass die komprimierte Welle, das Teilchen also, keine Energie verliert, weil ähnlich einer gestauchten Spiralfeder die Energie im gespannten Zustand erhalten bleibt. Für den Transport durch Materie ist ein Potential als treibende Kraft und ein nach außen kälter werdender Widerstand Voraussetzung.

Der oben beschriebenen Energiegravitation folgend wandern die Teilchen in Richtung tiefere Temperatur und verlassen die Materie ,sich entsprechend dem abnehmenden Widerstand wieder entspannend, als Wellen. Das Erfordernis einer Quantelung der elektromagnetischen Strahlung wird hier offenbar, weil kontinuierliche Wellen nicht als Teichen auftreten können. Es wäre nun in der Konsequenz nicht fatal, wenn die erhöhte Teilchenbewegung als Wärmeenergie bezeichnet wird.

Der große Irrtum beruht darauf, dass dieser im physikalischen Sinn nicht existierenden Energieform Fließeigenschaften zugesprochen und daraus Energietransportvorgänge abgeleitet werden. In Wirklichkeit sind durch Vektoren darstellbare Energiedrücke für Energietransportvorgänge ursächlich. Aus diesen Vorstellungen ist auch abzuleiten, dass Temperatur dort gemessen wird wo keine vorhanden ist. Ein Beispiel ist der Weltraum. Ein eingebrachtes Thermometer wird die Temperatur des vorhandenen Energieniveaus anzeigen, obwohl keine oder nur geringfügig Temperatur vorhanden ist, weil Materie zur Bremsung der Energie weitgehend fehlt. Nur das messende Thermometer wird aufgeladen und zeigt Temperatur entsprechend dem vorhandenen Energieniveau.

Wärme, dessen Intensität durch die Temperatur ausgedrückt wird, ist eine nur von lebenden Wesen wahrnehmbare Gefühlsform; ein Anzeiger der den Körper vor Gefahren warnen soll. Für die unbelebte Welt ist der Begriff „Wärme“ überflüssig. Gesetzt den Fall, unsere Erde sei von lebenden Wesen nicht bewohnt. Strahlungsenergie trifft auf ein Medium. Den Gesetzen der Quantenphysik folgend wird die Energie teilweise eingelagert und die Atom- Molekülbewegung im Medium gesteigert.

Nach Versiegen der Strahlungsquelle wird die Energie wieder abgestrahlt, bzw. durch Kontakt an ein anderes Medium umgelagert. Der Begriff „Wärme“ wird überflüssig, weil fühlende Wesen fehlen, und trotzdem wird der Naturablauf nicht gestört. Der Beweis, dass Wärme stofflich nicht existiert ist damit erbracht.

Weil Wärme die Stoffeigenschaft fehlt, disqualifiziert sich damit der Begriff “Wärmefluss“. Nach vorstehenden Ausführungen ist der Vorgang als „Gefühlsfluss“ zu verstehen. Druckvorgänge bewirken eine Energiewanderung durch einen Stoff.

Dazu ein Gedankenexperiment: Einem aufgeblasenen Luftballon werde Strahlungsenergie zugeführt. Ohne dass die Luftmasse verändert wird, steigert sich der Innendruck und der Ballon dehnt sich. Das gleiche geschieht mit der Raumluft nach Erwärmung, mit dem Unterschied, dass dessen Wände nicht dehnbar sind. Der Druck, ausgelöst durch die zugeführte Energie auf die Umfassungen, wird gesteigert. Weil der Widerstand, wie ich anschließend zu beweisen suche, temperaturabhängig ist, ist leicht einzusehen, dass eine Drucksteigerung an einem kalten Medium wirksamer ist als an einem warmen, weil die Atombewegung geringer ist. Anschaulich ist dieser Vorgang dadurch, dass die gegenüber kalten Medien erhöhte Teilchenbewegung im warmen Bauteil sich bereits in Grenznähe der möglichen Bewegung infolge des Energieeintrages befindet.

Ein Leistungssportler wird beim 100 m Lauf die dem kälteren Medium entsprechende Zeit von z.B.15 auf 11 Sekunden sehr viel leichter erreichen als von 10 auf 9,9 Sekunden, weil er sich an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit befindet. Durch die erhöhte Teilchenbewegung infolge Energieeintrag an der Kaltseite baut sich sukzessive an der Oberfläche eine Barriere auf, welche bei einer vorgewärmten Wand bereits vorhanden ist.

Je wärmer aber eine Oberfläche ist, umso mehr setzen Atome und Moleküle einer weiteren Anregung Widerstand entgegen, wenn nicht gleichzeitig das Energieniveau erhöht wird. Aus diesen Überlegungen ist abzuleiten, dass an Stellen höherer Temperatur Dämmstoffe mit hoher Wirkung, d.h. Dämmstoffe mit hohem Lufteinschluss und geringer Leitfähigkeit einzubauen sind, um die Temperaturdifferenz zwischen Innenluft und Wand gering zu halten. Der Vorteil einer solchen Maßnahme ist der Umstand, dass Temperatur nicht von der erwärmten Masse, sondern von der Atom- und Molekülbewegung abhängig ist.

Medien mit gleicher Teilchenbewegung sind gleich warm, unabhängig von der Anzahl der angeregten Atome. Es ist daher direkt einzusehen, dass leichte Bauteile mit hohem Lufteinschluss und geringer Masse zur Erhöhung der Temperatur weit weniger Energie verbrauchen als massige. Der Energieeinspareffekt ist offensichtlich, weil Temperaturdifferenzen sehr schnell abgebaut werden und geringer als auf kalten, massigen Bauteilen sind.
Jeder massenbehaftete Energietransport ist nur unter Inkaufnahme von „Verlustwärme“ möglich. Ein verlustfreier Energietransport wäre nur dann realisierbar, wenn eine 100-prozentige Reflexion in einer 100 %-ig evakuierten Vakuumröhre möglich wäre.

Zu prüfen wäre, ob in einer solchen verspiegelten Röhre an deren einem Ende eine Heizmöglichkeit installiert, am anderen Ende ein unverspiegelter Energietauscher (Wärmetauscher) vorhanden ist ,ein weitgehend verlustfreier Energietransport abläuft. Ist in dem geschlossenen System ein ausreichendes Vakuum zu halten oder ist der Aufwand für die Aufrechterhaltung zu groß?

In der Röhre entsteht der von mir beschriebene Energiedruck ohne große Wärmeentwicklung, weil Masse weitgehend fehlt. Erhöhte Temperatur entsteht nur in der Umgebung des Energietauschers, weil die Teilchen durch den Energiedruck angeregt werden und dadurch ein Energietransport nach außen stattfindet. Diese Nachahmung der solaren Vorgänge in der Natur könnte weitgehend verlustfreie Energietransporte über weite Strecken ermöglichen.
 
Ein weiteres Argument für meine Vorschläge: Ladungstrennung wird als Elektrizität bezeichnet. Wirkung auf lebende Wesen ist der „elektrische Schlag.“ Trennung von Atomgruppen nennt man chemische Reaktion. Lebende Wesen erfahren Schmerz, Verätzungen, Gerüche usw. Bewegungen von Atomen und Molekülen wird mit dem bezeichnet, was lebende Wesen fühlen; ein Widerspruch zu Elektrizität und chemischer Reaktion. Eine Wortschöpfung für die Atom und Molekülbewegung fehlt. Ich würde den Begriff „Energiedruck“ wählen.
 
Die nicht zu Ende gedachten Abläufe ziehen nach sich, dass Gefühle fälschlich als Energieform bezeichnet und darauf Energietransportvorgänge begründet werden. Den Thermodynamikern wäre vorzuschlagen dass der Begriff “Wärme“ aus den Hauptsätzen zu streichen und durch das Wort „Energie“ zu ersetzen ist.

Nun zu Wärmeschutzberechnungen und zur praktischen Anwendung meiner Vorstellungen: Der grundlegende Irrtum in der Lehrmeinung besteht darin, dass der äußere Wärmeübergangskoeffizient sowohl im stationären wie auch im instationären Zustand mit gleichem Vorzeichen eingesetzt wird. Während im instationären Zustand der Energieabgang aus einem Bauteil vollkommen unterbrochen wird und sogar Energie von der kalten Seite her eingespeichert wird, rechnet man nach der genormten Lehrmeinung mit einem ständigen Energieverlust.

Diese von der Wissenschaft noch nicht erkannte Tatsache führt auch zu der unrichtigen Empfehlung, dass Wärmedämmungen an der Außenseite der Gebäude angebracht werden.... Zusammenfassend ist festzuhalten, dass optimale Energieeinsparungen dann erzielt werden können, wenn schwere massige Bauteile an der Kaltseite und hoch dämmende an der Warmseite angebracht werden.......
 
Zum Abschluss ein Zitat von Albert Einstein:
Hauptsache ist doch der Inhalt, nicht die Mathematik.
Mit der Mathematik kann man nämlich alles beweisen.

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